Erklärfilm
Erklärfilm
Was ist ein Erklärfilm? Was heißt Erklärfilm? Was bedeutet Erklärfilm?
Erklärfilm ist eine Bezeichnung für erklärende Filme in denen meist Objekte und Gegenstände vor den Augen des Zuschauers erläutert werden. Diese Art von Filmen ist besonders gut geeignet, wenn es nicht möglich ist die Zielgruppe mit einem persönlichen Dialog zu erreichen.
Erklärfilm Facts
Der Erklärfilm oder auch Erklärvideo hat sich zu einem wichtigen Teil der Werbeindustrie entwickelt. Man könnte es quasi als Weiterentwicklung von Inhaltsangaben verstehen, in der nicht nur die Funktionsweise präsentiert wird, sondern auch der Grund für seine Existenz, sprich seine Notwendigkeit für seine Zielgruppe. Diese kann zwar in allen Filmstilen umgesetzt werden, gängig sind aber vor allem die Darstellung in 2D und 3D. Das rührt daher, dass die Erklärung so simpel und plakativ wie nur möglich präsentiert werden soll, sodass keine Missverständnisse aufkommen und das Gefühl beim Zuschauer angeregt werden soll, dass die Verwendung des erklärten Produkts kinderleicht ist.
Erklärvideo zum Thema Erklärfilm:
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Aufbau und Einsatz von Erklärfilmen
Ein guter Erklärfilm vermittelt in kurzer Zeit ein einzelnes Thema und verzichtet auf alles, was nicht dabei hilft. Meist dauert er nur wenige Minuten, weil Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit begrenzt sind.
Typischer Aufbau
- Problem: Der Film beginnt mit einer Situation, die die Zielgruppe kennt.
- Lösung: Danach wird gezeigt, wie das Produkt, Verfahren oder Thema funktioniert.
- Nutzen und nächster Schritt: Am Ende steht eine klare Aussage oder Handlungsaufforderung.
Gängige Stilformen
- Legetechnik: Ausgeschnittene Figuren werden vor einem Hintergrund bewegt; wirkt handgemacht.
- Zeichentrick und Motion Graphics: Flächige Grafiken lassen sich einfach animieren und international verwenden.
- Whiteboard-Zeichnung: Eine Hand zeichnet das Gesagte auf einer weißen Fläche mit.
- Realfilm und Screencast: Menschen oder Bildschirmaufnahmen zeigen konkrete Abläufe, etwa bei Software.
Häufige Verwechslungen
- Erklärfilm und Imagefilm: Der Imagefilm erzeugt ein Gefühl für eine Marke, der Erklärfilm vermittelt Wissen.
- Erklärfilm und Tutorial: Ein Tutorial führt Schritt für Schritt durch eine Aufgabe, ein Erklärfilm gibt oft einen Überblick.
- Erklärfilm und Dokumentarfilm: Der Dokumentarfilm beobachtet, der Erklärfilm leitet an.
Praxis-Hinweise
Ein Sprechertext sollte in kurzen, klaren Sätzen geschrieben sein und beim Vorlesen natürlich klingen. Pro Szene gilt eine Hauptaussage. Das Skript ist wichtiger als die Animation: Erst Text und Storyboard, dann Grafik und Ton. Untertitel erhöhen die Verständlichkeit, weil viele Videos ohne Ton angesehen werden.
Merkpunkt
Ob ein Erklärfilm gelungen ist, zeigt sich daran, ob Zuschauer danach das Wesentliche in eigenen Worten wiedergeben können. Dafür sind Reduktion und Wiederholung der Kernaussage wichtiger als Effekte.
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