Tierfilm
Tierfilme begeistern seit Jahrzehnten Zuschauer aller Altersgruppen und vermitteln Wissen, Emotionen und Unterhaltung. Dieser Artikel richtet sich an Filmfans, Familien, Lehrkräfte und alle, die sich für die faszinierende Welt der Tierfilme interessieren. Hier erfahren Sie, was einen Tierfilm ausmacht, welche Bedeutung und Geschichte das Genre hat und welche bekannten Beispiele es gibt. Ein Tierfilm ist ein dokumentarischer oder erzählender Film, der Tiere in den Mittelpunkt stellt – sei es in ihrem natürlichen Lebensraum, als animierte Hauptfiguren oder in spannenden Abenteuergeschichten.

Tierfilme Definition und Natur
Bei einem Tierfilm oder einer Tierdoku handelt es sich um einen dokumentarischen Film über Tiere beziehungsweise eine Dokumentation, welche das wohl beliebteste Subgenre des Dokumentarfilms darstellt. Tierfilme zeigen oder dokumentieren das natürliche Verhalten von Tieren, wobei jeder Film sich entweder auf eine bestimmte Tierart oder einen Lebensraum (etwa die Savanne, das Meer oder den Wald) fokussiert, auf die sich der jeweilige Tierfilmer spezialisiert hat, oft mit Blick auf Wildtiere, Wildnis, Natur und verschiedene Tierarten, wobei solche Filme häufig Informationen über das Leben der Tiere vermitteln. Tierfilme können realistisch oder vermenschlicht dargestellt werden.
Technische und fachliche Anforderungen an Tierfilmer
Denn um Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu filmen, ist nicht nur kameratechnische Expertise und eine gut eingesetzte Filmkamera, sondern auch fundiertes zoologisches Wissen gefragt, um die oftmals kamerascheuen Tiere im richtigen Moment anzutreffen und dabei nicht zu verschrecken. Kameras werden oft versteckt oder getarnt, wobei die Kamera und ihre Führung entscheidend sind, um wichtige Szenen, besondere Momente und mögliche Gefahren im richtigen Augenblick einzufangen, und Tierfilmer benötigen meist viel Zeit und Geduld, um verwertbare Aufnahmen zu erhalten.

Tierfilme entführen den Zuschauer in die faszinierende Welt der Tiere.
Geschichte und Entwicklung der Tierfilme
Der Tierfilm hat dabei eine lange Geschichte. So wurden bereits in den 1910er Jahren die ersten Tierfilme aufgenommen, wobei anfangs vor allem die Verhaltensbeobachtung aus wissenschaftlichem Interesse im Vordergrund stand, was sie zu einem frühen Beispiel für die Entwicklung vielfältiger Filmbegriffe und Filmgenres macht. Ab den 1930er Jahren wurden Tierdokumentationen außerdem zunehmend als Lehrfilme in Schulen eingesetzt. Eine Tier-Doku kann Wissen kindgerecht vermitteln und ist damit für Kinder, Erwachsene, die Familie, Filmbegeisterte, Studierende der Filmwissenschaft, Filmschaffende, Lehrer, Schüler, das Fernsehen und Tierliebhaber gleichermaßen geeignet.
Nicht alle Beiträge dieses Bereichs sind rein dokumentarisch, denn Tierfilme können entweder realistisch inszeniert oder vermenschlicht erzählt sein, und manche Produktionen vermitteln Wissen auf andere Weise, etwa in Form eines Doku-Dramas oder experimenteller Filmformen und Experimentalfilme. Zum Tierfilm zählen auch erzählende Spielfilme mit Tieren als Hauptfiguren, deren Story von Abenteuer, Freundschaft, Liebe, Mut und den Beziehungen zwischen Menschen und Tieren lebt, wobei zahlreiche Filmberufe in der Produktion zusammenwirken. Die besten Tierfilme transportieren dabei oft auch eine moralische Botschaft, die gerade am Ende der Handlung besonders nachwirkt. Ein Hund kann darin zum treuen Begleiter in zentraler Rolle werden, ein Schwein oder Ferkel seinen Weg finden, und ungewöhnliche Freunde erobern mit solchen Geschichten oft die Herzen, weil jedes Tier seinen eigenen Platz in der Handlung hat.
Diese Liste ist daher keine feste Kategorie nur für Dokumentarfilme, sondern umfasst auch bekannte filmische Werke und animierte Streifen, darunter klassische Zeichentrickfilme im Animationsbereich. Bei der Suche nach einem passenden Tierfilm wählen Zuschauer je nach Seite, Original, Sprache oder Zielgruppe oft zwischen Tierdokus und animierten Filmen, deren Musik für Atmosphäre und Wirkung ebenfalls wichtig ist, im Kino ebenso wie bei einer Serie, die noch mehr Kontext bietet, wie dieses Beispiel zeigt; in anderen Kontexten setzen Unternehmen dagegen auf Unternehmensfilme für Kommunikation und Imagepflege, wobei Corporate Filme für Markenkommunikation und Außendarstellung eine zentrale Rolle spielen können. Gerade für Familien, Eltern und Kinder ist eine solche Auswahl hilfreich, wenn sie etwas zwischen Wissensvermittlung, Emotion und Unterhaltung suchen.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl bekannter Tierfilme aus verschiedenen Genres und Jahrzehnten.
Bekannte Tierfilme und verwandte Werke
Bekannte Tierfilme im Überblick
Die Auswahl umfasst Produktionen aus verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, ebenso wie Filme, deren Filmtitel, Land oder Landschaft als Schauplatz die Wirkung stark prägt.
Dokumentarfilme (nach Jahrzehnten)
1950er Jahre
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Die Wüste lebt (1953)
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Serengeti darf nicht sterben (1959)
1970er Jahre
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Die lustige Welt der Tiere (1974)
1990er Jahre
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Mikrokosmos – Das Volk der Gräser (1996)
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Tortuga – Die unglaubliche Reise der Meeresschildkröte (1999)
2000er Jahre
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Die Geschichte vom weinenden Kamel (2003)
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Die Reise der Pinguine (2005, berührende Geschichte über das Überleben in der Antarktis)
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Grizzly Man (2005)
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Die Bucht (2009)
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Wolfsland (Dokumentation über Wölfe und ihre Lebensweise)
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Im Reich der Raubkatzen (2011)
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Serengeti (2011)
Animationsfilme
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101 Dalmatiner (1961, Disney-Klassiker)
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Bambi (1942, Disney-Klassiker)
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Das Dschungelbuch (1967, mit Mowgli im Dschungel)
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Aristocats (1970, nach einer Geschichte von Tom McGowan)
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Findet Nemo (2003, Oscar-prämiertes US-Animationskino; 940 Millionen USD Einspiel und die Unterwasser-Lage als prägender Schauplatz)
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Happy Feet (Oscar für den besten Animationsfilm 2007; 384 Millionen USD an den Kinokassen)
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Feivel, der Mauswanderer (Animationsfilm über eine Maus-Familie, die aus Russland auswandert; Regisseur: Don Bluth)
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Pets (Animationsfilm über Haustiere; weltweit über 875 Millionen USD)
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Der König der Löwen (1994, mit Löwen als Hauptfiguren; großer Kino-Erfolg mit 763 Millionen USD und international vielfach mit Filmpreisen ausgezeichnet)
Realfilme und Familienfilme
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Marley & Ich (2008, basiert auf der wahren Geschichte von John Grogan über einen Hund und seine Bindung zu Menschen; weltweit 256 Millionen USD)
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Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft (2009, basiert auf einer wahren Begebenheit)
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Ein Schweinchen namens Babe (Familienfilm über Freundlichkeit und Fleiß)
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zu einzelnen Tierfilm-Genres oder Empfehlungen finden Sie in unseren Spezialartikeln.Weitere Informationen zu einzelnen Tierfilm-Genres oder Empfehlungen finden Sie in unseren Spezialartikeln.





