Screencast
Herzlich willkommen! In diesem Artikel erfahren Sie, was ein Screencast ist, wie er funktioniert und welche Tools sich für verschiedene Anwendungsbereiche eignen. Der Beitrag richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene, die Bildschirmaufnahmen für Schulungen, Präsentationen oder Support nutzen möchten.
Screencast-Definition und Bildschirmaufzeichnungen
Was ist ein Screencast?
Bei einem Screencast handelt es sich um eine Videoaufzeichnung des Bildschirms, um die Abläufe am PC, Laptop oder Smartphone wiederzugeben. Es ist also eine Aufnahme beziehungsweise Aufzeichnung des Computerbildschirms. So kann etwa die Verwendung von Programmen oder eine Präsentation gezeigt werden, während der Nutzer am Computer arbeitet oder auf einer Website durch eine Seite navigiert. Dabei kann entweder der ganze Bildschirm oder auch nur ein gezielt ausgewählter Teil des Bildschirms präsentiert werden. Wird der Screencast live durchgeführt, spricht man von Desktop-Sharing.
Wichtige Funktionen eines Screencasts
Um das Gezeigte möglichst gut zu erklären, werden Screencasts in den meisten Fällen von Audiokommentaren begleitet; ergänzend lassen sich Text, Anmerkungen oder Markierungen mit Pfeilen ins Bild einfügen.
Mit einem Skript lässt sich der Inhalt vorab planen, damit die wichtigsten Informationen in klaren Schritten als Schritt-für-Schritt-Anleitung vermittelt werden.
Der Begriff Screencast setzt sich aus den Worten „screen“ (= Bildschirm) und „cast“ (von „broadcast“ = übertragen) zusammen und beschreibt somit eine Übertragung des Bildschirminhalts.
Tools zur Erstellung von Screencasts
Zum Erstellen und Aufnehmen eignen sich verschiedene Tools wie Camtasia oder der QuickTime Player, der auf dem Mac kostenlos integriert ist.
Ein kurzer Überblick über weitere Programme und Optionen: OBS Studio ist eine Open-Source-Software für fortgeschrittene Aufnahmen, und der VLC Media Player kann je nach Version Screencasts unter Windows, Mac und Linux aufzeichnen.
Screencast-Einsatzgebiete und Tools
Typische Einsatzgebiete
Screencasts können für verschiedene Zwecke eingesetzt werden, etwa um die Bedienung einer Software zu erläutern oder die Lösung eines technischen Problems zu veranschaulichen; ebenso helfen sie dabei, Lerninhalte für Schulungen, Kundenanfragen und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter effizient aufzubereiten und die Nutzung digitaler Arbeitsprozesse verständlich zu zeigen.
Typische Einsatzgebiete von Screencasts:
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Dokumentation und Lösung technischer Probleme
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Software-Tutorials und Schulungen
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Präsentationen von Projekten, Produkten, Funktionen und Neuheiten zu Marketingzwecken
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Dokumentation von Arbeitsprozessen
Bekannte Screencast-Programme und Preise
Bekannte Screencast-Programme und Preise:
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Camtasia: 249 $ einmalig
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Screencast-O-Matic: 48 $ pro Jahr (Premium)
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ScreenFlow: 129 $ einmalig
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Movavi Screen Recorder: 39,95 $ pro Jahr (nicht-kommerziell)
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Loom: 10 $ pro Monat
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Screencastify: 24 $ pro Jahr
Erweiterte Nutzungsmöglichkeiten
Je nach Prozess und gewünschten Optionen lassen sich auch eine Webcam und Folien einbinden, und Teams können solche Videos zur internen Kommunikation, für Fragen, zur Verbreitung von Informationen und zum gemeinsamen Arbeiten nutzen.

Die meisten Screencasts werden von Audiokommentaren begleitet.
Die beliebtesten Screencasts
Screencasts erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie eine einfache und effektive Möglichkeit bieten, komplexe Sachverhalte visuell und nachvollziehbar zu vermitteln. Besonders in der Bildung, im Kundensupport und im Marketing werden Screencasts häufig eingesetzt, um Inhalte verständlich und anschaulich zu präsentieren.
Zu den beliebtesten Arten von Screencasts zählen:
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Software-Tutorials: Diese Screencasts zeigen Schritt für Schritt, wie Programme oder Anwendungen genutzt werden. Sie sind besonders hilfreich für Einsteiger und dienen als langfristige Hilfestellung.
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Schulungs- und Trainingsvideos: Unternehmen nutzen Screencasts, um Mitarbeiter effizient einzuarbeiten oder neue Arbeitsprozesse zu vermitteln. Die Möglichkeit, Bildschirmvideos mit Kommentaren und Vertonung zu versehen, erhöht die Lernerfolge deutlich.
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Produktpräsentationen und Marketingvideos: Screencasts helfen, Funktionen und Vorteile von Produkten anschaulich darzustellen. Sie können direkt auf Plattformen wie YouTube oder unternehmensintern per E-Mail oder Intranet verbreitet werden.
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Support-Videos: Anstatt lange E-Mails mit Erklärungen zu schreiben, bieten Screencasts eine visuelle Hilfe, die den Aufwand für beide Seiten reduziert. Kunden erhalten so schnell und unkompliziert Unterstützung.
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Streaming Videos und Live-Demos: Manche Screencast-Tools ermöglichen auch das Live-Streaming, wodurch interaktive Webinare oder Präsentationen realisiert werden können.
Die Vielzahl an Möglichkeiten zeigt, wie vielseitig Screencasts eingesetzt werden können. Mit der richtigen Screencast-Software, wie etwa Camtasia oder dem Icecream Screen Recorder, lassen sich professionelle Bildschirmvideos mit Kommentaren, Kameraeinblendungen und weiteren Effekten erstellen. Dabei ist die Installation und Anmeldung bei vielen Tools unkompliziert, sodass auch Einsteiger ohne großen Aufwand hochwertige Screencasts produzieren können.
Für die optimale Nutzung empfiehlt es sich, vor der Aufnahme ein Skript zu erstellen und den Bildschirm übersichtlich zu gestalten. So wird sichergestellt, dass alle wichtigen Dinge klar und verständlich dargestellt werden. Abschließend können die fertigen Dateien auf verschiedenen Plattformen hochgeladen oder per E-Mail an die Zielgruppe verschickt werden.
Durch die Kombination aus Bild, Ton und Kommentaren bieten Screencasts eine umfassende Möglichkeit, Inhalte auf eine Weise zu vermitteln, die mit reinen Text- oder Screenshot-Anleitungen nicht erreicht werden kann. Dies macht sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in vielen Bereichen der digitalen Kommunikation.



